Zwei Bettdecken oder eine große Bettdecke? So schlafen Paare im Doppelbett besser
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Eine Decke oder zwei? Kaum eine Frage höre ich von Paaren so oft, wenn es um ein neues Bett geht. In acht Jahren mit residir und über 80.000 Gästen in unseren Serviced Apartments und Ferienwohnungen haben wir beide Varianten ausprobiert. Unser Ergebnis ist eindeutig: In fast jedem Doppelbett liegen bei uns heute zwei Bettdecken. Der Grund ist simpel: Seit wir umgestellt haben, gibt es kaum noch Rückmeldungen wie „mir war nachts zu warm“ oder „die Decke war zu klein“.
Trotzdem ist die große Bettdecke für zwei nicht falsch. Sie hat Vorteile, die viele unterschätzen – vor allem beim Kuscheln und beim Bettenmachen. In diesem Ratgeber vergleiche ich beide Lösungen ehrlich, zeige dir, welche Deckengröße zu welchem Bett passt, und was du tun kannst, wenn das eigentliche Problem nicht die Decke ist, sondern das Schnarchen.
Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Bettdecken sind die bessere Wahl, wenn ihr unterschiedlich warm schlaft oder euch nachts viel bewegt.
- Eine große Bettdecke (200x200, 200x220 oder 240x220) passt zu Paaren, die gern eng zusammen liegen und ein ähnliches Wärmeempfinden haben.
- Die Bettbreite entscheidet mit: Auf einem französischen Doppelbett mit 140 cm ist eine Doppeldecke oft praktischer, ab 160 cm Breite passen zwei Decken problemlos.
- Die skandinavische Schlafmethode – zwei Decken in einem Bett – ist in Nordeuropa und Deutschland längst Standard.
Was ist ein französisches Doppelbett – und welche Decke passt zu welchem Bett?
Bevor du dich zwischen einer oder zwei Decken entscheidest, lohnt der Blick aufs Bett. Was zählt als Doppelbett? Im Alltag jedes Bett, in dem zwei Erwachsene schlafen können – in der Regel ab 140 cm Breite. Wie groß ist ein Doppelbett in cm? Die gängigsten Maße sind 160x200 und 180x200, dazu kommen 140x200 und 200x200. Wie breit ist ein Doppelbett also im Normalfall? 160 bis 180 cm.
Was ist ein französisches Doppelbett? So nennt man ein schmales Doppelbett mit nur einer durchgehenden Matratze, meist 140x200. Was bedeutet französisches Doppelbett in Hotels? Dass zwei Personen auf einer Matratze liegen, die kaum breiter ist als ein großzügiges Einzelbett. Wie breit ist ein französisches Doppelbett genau? In der Regel 140 cm, manchmal 120 oder 160 cm. Wie groß ist ein französisches Doppelbett insgesamt? Meist 140x200 cm – pro Person bleiben also 70 cm. Für das passende Laken brauchst du hier ein Spannbettlaken 140x200.
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Bettbreite |
Zwei Decken |
Eine große Decke |
Unsere Empfehlung |
|---|---|---|---|
|
120 cm (Komfortbett) |
zu eng |
155x220 oder 200x200 |
eine Decke |
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140 cm (französisches Bett) |
2 × 135x200, überlappen stark |
200x200 oder 200x220 |
eher eine Decke |
|
160 cm |
2 × 135x200 |
200x220 |
beides möglich |
|
180 cm |
2 × 135x200 oder 2 × 155x220 |
240x220 |
zwei Decken |
|
200 cm |
2 × 155x220 |
240x220 oder 220x240 |
zwei Decken |
Ein 120er-Bett ist übrigens kein echtes Doppelbett, sondern ein Komfortbett für eine Person oder ein junges Paar, das es eng mag. Wer darauf zu zweit schläft, kommt mit einer Decke deutlich besser zurecht. Als Laken passt ein Bettlaken 120x200.
Zwei Bettdecken oder eine große Bettdecke? Der Vergleich
Die Frage „zwei Bettdecken oder eine“ hat keine Pauschalantwort. Beide Varianten haben klare Stärken. Hier der direkte Vergleich:
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Kriterium |
Zwei Decken |
Eine Doppeldecke |
|---|---|---|
|
Wärmeempfinden |
individuell wählbar |
ein Kompromiss für beide |
|
Bewegung in der Nacht |
stört den anderen kaum |
jede Drehung überträgt sich |
|
Decke klauen |
unmöglich |
häufiger Streitpunkt |
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Kuscheln |
etwas umständlicher |
sehr angenehm |
|
Waschen |
passt in jede Haushaltsmaschine |
oft zu groß, evtl. Waschsalon |
|
Bettwäsche |
Standardgrößen, günstig |
Sondergrößen, weniger Auswahl |
|
Optik |
aufgeräumt, hotelartig |
ruhig, einheitlich |
Vorteile von zwei Decken
Mit zwei Decken schläft jeder unter seiner eigenen Hülle. Wer schnell friert, nimmt eine wärmere Decke, wer schnell schwitzt, eine leichtere. Niemand zieht dem anderen nachts die Decke weg, und wer sich viel dreht, weckt den Partner seltener. Dazu kommt ein praktischer Punkt: Eine Bettdecke 135x200 passt in jede normale Waschmaschine, eine große Doppeldecke oft nicht.
Vorteile einer großen Bettdecke
Eine große Bettdecke für 2 Personen fühlt sich näher an. Paare, die gern Löffelchen liegen, empfinden zwei Decken oft als Barriere. Auch optisch wirkt eine Doppelbettdecke ruhig, weil nur eine glatte Fläche auf dem Bett liegt. Und im Winter kann eine gemeinsame Decke wärmer sein, weil ihr euch gegenseitig wärmt. Der Nachteil: Die Decke muss wirklich groß genug sein. Eine zu kleine Decke für zwei Personen ist der häufigste Fehlkauf, den ich bei Paaren sehe.
Die skandinavische Schlafmethode: zwei Decken in einem Bett
Auf Social Media ist sie unter dem Namen „Scandinavian Sleep Method“ bekannt geworden, in Skandinavien und bei uns in Deutschland ist sie einfach normal: Zwei Menschen teilen sich ein Bett, aber jeder hat seine eigene Decke. Die skandinavische Schlafmethode ist also keine neue Erfindung, sondern ein Name für das, was in vielen deutschen Schlafzimmern ohnehin üblich ist.
Scandinavian Sleeping funktioniert am besten, wenn die Decken nicht zu schmal sind. Bei einem 180er-Bett reichen zwei Decken in 135x200, wer groß ist oder sich gern einkuschelt, nimmt zwei Decken in Komfortlänge. Das Laken bleibt durchgehend – für ein 180er-Bett etwa ein Spannbetttuch 180x200.
Übrigens: Wer beides will, kann 2 Bettdecken miteinander verbinden. Es gibt Bettdecken zum Zusammenknöpfen, bei denen zwei Einzeldecken per Druckknöpfen oder Reißverschluss zu einer großen Decke werden. Im Alltag nutzen die meisten Paare aber nach kurzer Zeit doch wieder zwei getrennte Decken.
Große Bettdecke für 2 Personen: Größen und Maße
Wer sich für eine gemeinsame Decke entscheidet, muss vor allem auf die Größe achten. Wie groß ist eine Bettdecke für 2 Personen? Die Mindestgröße ist 200x200 cm, besser sind 200x220 cm. Für große Betten und große Menschen gibt es eine Bettdecke in Übergröße mit 240x220 cm (je nach Hersteller auch 220x240 angegeben).
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Größe |
Passt zu |
Hinweis |
|---|---|---|
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200x200 cm |
140–160 cm Bettbreite |
klassische Doppelbettdecke, Standardgröße |
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200x220 cm |
160–180 cm Bettbreite |
mehr Länge für große Menschen |
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240x220 cm |
180–200 cm Bettbreite |
Übergröße, sehr großzügig |
Die Maße einer großen Bettdecke hängen also von deinem Bett ab: Die Doppelbettdecke sollte an jeder Seite etwa 10 bis 20 cm überstehen, damit niemand im Schlaf „abgedeckt“ wird. Bei der Doppelbettdecke-Größe ist 200x200 die beliebteste Variante – eine Bettdecke 200x200 passt auf die meisten Doppelbetten mit 140 bis 160 cm. Wie groß ist eine Doppelbettdecke in Übergröße? 240x220 cm – eine extra große Bettdecke, die sich auch für ein 200er-Bett eignet. Doppeldecke-Größe und -Maße stehen auf dem Etikett immer als Breite mal Länge. Große Bettdecken für 2 Personen gibt es in drei Standardgrößen – siehe Tabelle oben.
Einen Überblick über alle Standardgrößen für Einzel- und Doppelbetten findest du in unserer Größentabelle für Bettdecken. Wer speziell nach Bettdecke-Übergröße-Maße oder Partnerdecke-Größe sucht, findet die Werte kompakt in der Tabelle oben.

Unterschiedliches Wärmeempfinden: der wichtigste Grund für zwei Decken
Der häufigste Grund, warum Paare auf zwei Decken umsteigen, ist nicht Platz, sondern Temperatur. Einer friert, der andere schwitzt – mit einer gemeinsamen Decke ist das ein Dauerkompromiss. Mit zwei Decken wählt jeder seine eigene Wärmeklasse: zum Beispiel eine leichte Sommerdecke für den, der schnell schwitzt, und eine warme Winterdecke für den, der kalte Füße hat.
In unseren Apartments hat sich genau das bewährt: Wir legen in Doppelbetten zwei Decken und haben für Gäste, die mehr Wärme wollen, eine zweite Variante im Schrank. Wer größer als 1,85 m ist, bekommt mit einer Bettdecke 155x220 in Komfortlänge deutlich mehr Spielraum. Eine Übersicht aller Materialien und Wärmeklassen findest du in unseren Bettdecken.
Doppelbett mit zwei Matratzen oder einer?
Die Deckenfrage hängt eng mit der Matratzenfrage zusammen. Doppelbett: eine oder zwei Matratzen? Die meisten Doppelbetten mit 180 oder 200 cm Breite haben zwei Matratzen – ein Doppelbett mit zwei Matratzen erlaubt unterschiedliche Härtegrade. Zwei Matratzen, zwei Decken: Das passt logisch zusammen. Für zwei getrennte Matratzen mit 90 cm Breite nimmst du entweder zwei Laken wie ein Spannbettlaken 90x200 oder ein durchgehendes Laken über beide.
Ein Doppelbett aus zwei Einzelbetten ist vor allem in Ferienwohnungen beliebt, weil man zwei Einzelbetten flexibel als Doppelbett oder getrennt stellen kann. Wer zwei Einzelbetten verbinden will, hat aber meist eine Lücke in der Mitte – egal ob man zwei Einzelbetten zum Doppelbett zusammenstellt oder fest verschraubt. Wie du diese Besucherritze schließt, erkläre ich im Ratgeber zur Liebesbrücke. Bei zwei Einzelbetten als Doppelbett sind zwei Decken fast immer die bessere Wahl, weil jeder auf seiner eigenen Matratze liegt.
Ein Ehebett aus zwei Einzelbetten mit je 100 cm ergibt zusammen 200 cm. Für jede Seite passt dann ein Bettlaken 100x200, für die ganze Fläche ein Spannbettlaken 200x200.
Bett schön machen mit zwei Decken
Viele Paare zögern bei zwei Decken, weil das Bett dann angeblich unordentlich aussieht. Das stimmt nicht – ein Bett mit zwei Bettdecken sieht oft sogar aufgeräumter aus. So machst du ein Bett schön mit zwei Decken:
- Laken straff ziehen: Ein faltenfreies Spannbettlaken ist die Basis für jedes ordentliche Bett.
- Decken nebeneinander legen: Beide Decken glatt auf ihre Seite legen, die Kanten in der Mitte leicht überlappen lassen.
- Oben umschlagen: Das obere Drittel jeder Decke umschlagen – das wirkt wie im Hotel.
- Kissen aufstellen: Pro Seite ein oder zwei Kissen, dazu optional ein Zierkissen in der Mitte.
- Tagesdecke oder Plaid: Wer es einheitlich mag, legt über beide Decken eine Tagesdecke oder ein Plaid ans Fußende.
Bett-machen-Ideen mit zwei Decken gibt es viele: Die Decken quer falten und am Fußende stapeln, beide Decken der Länge nach dritteln wie in skandinavischen Hotels, oder die klassische Variante mit umgeschlagenem Rand. Wie du ein Bett mit zwei Decken richtig machen solltest, hängt also vor allem vom Geschmack ab. Wichtig ist nur, dass beide Decken dieselbe Bettwäsche haben – dann wirkt das Bett mit 2 Decken wie aus einem Guss.

Bettwäsche fürs Doppelbett: 2 Decken, 2 Kissen
Bei der Bettwäsche fürs Doppelbett zeigt sich ein großer Vorteil von zwei Decken: Du brauchst nur Standardgrößen. Die klassische Kombination ist Bettwäsche für 2 Decken und 2 Kissen, also zwei Bezüge in 135x200 und zwei Kissenbezüge. Doppelbett-Bettwäsche in dieser Größe gibt es in jeder Farbe und jedem Material, etwa als Bettwäsche 135x200.
Für längere Decken passt Bettwäsche 155x220, für etwas breitere Einzeldecken Bettwäsche 140x200.
Bettwäsche für eine Doppelbettdecke ist dagegen seltener: Der Doppelbettdecke-Bezug in 200x200 ist noch gut erhältlich, zum Beispiel als Bettwäsche 200x200. Bei 200x220 und 240x220 wird die Auswahl deutlich kleiner.
Noch ein Praxistipp: Eine große Bettdecke zu beziehen, ist allein fast unmöglich. Dreh den Bezug auf links, greif von innen die beiden oberen Ecken, fass damit die Deckenecken und schüttle den Bezug nach unten über die Decke. Bei Bettwäsche für eine Doppeldecke geht das zu zweit deutlich leichter. Alle Größen findest du in unserer Bettwäsche-Übersicht.
Getrennte Decken, getrennte Betten, getrennte Schlafzimmer
Zwei Decken sind für viele Paare der erste Schritt. Manche gehen weiter: getrennte Betten oder getrennte Schlafzimmer. Unter dem Begriff „Sleep Divorce“ – auf Deutsch etwa „Schlafscheidung“ – ist das in den letzten Jahren zum Trend geworden. Getrennt schlafen als Paar heißt dabei nicht, dass die Beziehung kriselt, sondern oft nur, dass beide besser schlafen wollen.
Wie viele Paare schlafen getrennt, und wie viele Paare haben getrennte Schlafzimmer? Laut einer Studie von ElitePartner (2023, 4.395 Befragte in Beziehungen) schlafen 11 % der Paare in Deutschland überwiegend in getrennten Zimmern, weitere 8 % wechseln zwischen gemeinsamem und getrenntem Schlafzimmer. Getrennte Schlafzimmer im Alter sind häufiger: Bei den 50- bis 69-Jährigen sind es rund 15 %, bei Paaren unter 40 nur 5 bis 6 %. Eine Umfrage der pronova BKK (2024, rund 2.000 Befragte) kam zu dem Ergebnis, dass jeder Dritte glaubt, ohne Partner besser zu schlafen – Frauen häufiger als Männer.
Sind getrennte Schlafzimmer der Anfang vom Ende? Die Psychologie hinter getrennten Betten ist differenzierter: Entscheidend ist, ob beide es wollen und ob Nähe an anderer Stelle Platz hat. Getrennte Schlafzimmer in der Beziehung können entlasten, wenn einer schnarcht, sehr unruhig schläft oder zu anderen Zeiten ins Bett geht. Problematisch wird es, wenn nur einer das getrennte Schlafzimmer will und der andere sich zurückgewiesen fühlt. Ob die Frau oder der Mann getrennte Schlafzimmer will, spielt dabei keine Rolle – wichtig ist das offene Gespräch.
Unsere Erfahrung aus Apartments für Langzeitgäste: Viele Paare buchen bewusst zwei Schlafzimmer oder ein Apartment mit zwei Einzelbetten – nicht weil sie sich nicht verstehen, sondern weil sie auf Geschäftsreise gut schlafen müssen. Getrennte Schlafzimmer in der Ehe, getrennte Betten in der Ehe oder generell getrennt schlafen in der Ehe sind also kein Tabu mehr. Und ganz praktisch: Wer mit erkältetem Partner ein paar Nächte getrennt schlafen kann, schläft ruhiger – und der Kranke auch. Wenn Paare getrennt schlafen, ist die Frage, ob getrennte Schlafzimmer ein Beziehungskiller sind, meist schnell beantwortet: Nein, wenn beide es so wollen. Wer nach Erfahrungen mit getrennten Schlafzimmern sucht, findet viele Paare, die sogar von mehr Nähe berichten, weil sie ausgeschlafener sind. Getrennte Schlafzimmer als Paar funktionieren also, wenn beide dahinterstehen.
Als Mittelweg bewährt sich ein Schlafzimmer mit getrennten Betten: zwei Einzelbetten im selben Raum, jeder mit eigener Matratze und eigener Decke. Getrennte Betten in der Beziehung heißen dann nicht getrenntes Leben.
Partner schnarcht: Was tun?
Zwei Decken lösen viele Probleme, aber nicht das Schnarchen. Laut der pronova-BKK-Umfrage ist Schnarchen in fast jeder zweiten Beziehung ein Thema. Was tun, wenn der Partner schnarcht? Diese Maßnahmen helfen vielen Paaren:
- Seitenlage: Viele Menschen schnarchen vor allem in Rückenlage. Ein Kissen im Rücken oder ein spezielles Seitenschläferkissen kann helfen. Schnarcht der Partner in Seitenlage trotzdem, liegt es oft an anderen Ursachen.
- Ohrstöpsel: Ohrstöpsel, wenn der Partner schnarcht, sind die einfachste Lösung für den, der wach liegt. Angepasste Ohrstöpsel aus Silikon oder Wachs dämpfen besser als Schaumstoff.
- Früher einschlafen: Wer vor dem Schnarcher einschläft, schläft oft durch.
- Arzt fragen: Wenn der Partner extrem schnarcht oder nachts Atemaussetzer hat, sollte das ärztlich abgeklärt werden. Ich bin kein Arzt – aber in diesem Fall ist der Gang zum HNO-Arzt oder ins Schlaflabor wichtiger als jede Decke.
Wenn der Partner schnarcht und du nicht schlafen kannst, sind getrennte Schlafzimmer wegen Schnarchen eine legitime Lösung. Getrennt schlafen wegen Schnarchen schützt deinen Schlaf – und oft auch die Beziehung. Wer partout nicht getrennt schlafen will, fragt sich: Partner schnarcht, wie schlafen? Die Kombination aus Ohrstöpseln, Seitenlage beim Schnarcher und zwei Decken ist für viele Paare der beste Kompromiss. Viele Paare beschreiben es so: „Wenn mein Partner schnarcht, muss ich einfach zuerst einschlafen.“
Welche Lösung passt zu euch?
Zum Schluss die Kurzfassung, wie ich sie Paaren gebe, die bei uns nachfragen:
- Ihr schlaft unterschiedlich warm: zwei Decken mit unterschiedlichen Wärmeklassen.
- Einer bewegt sich viel oder klaut die Decke: zwei Decken.
- Ihr kuschelt gern und habt ein ähnliches Wärmeempfinden: eine große Bettdecke für zwei Personen in mindestens 200x200.
- Französisches Bett mit 140 cm: eher eine Doppeldecke, weil zwei Decken zu stark überlappen.
- Doppelbett mit 160 cm oder breiter: zwei Decken, dazu ein durchgehendes Laken, etwa ein Spannbetttuch 160x200.
- Schnarchen oder sehr unterschiedliche Schlafzeiten: zwei Decken reichen oft nicht – hier helfen Ohrstöpsel, getrennte Betten oder ein zweites Schlafzimmer.
Fazit: Zwei Decken für den Schlaf, eine für die Nähe
Für die meisten Paare sind zwei Bettdecken die bessere Lösung: Jeder schläft in seiner Temperatur, niemand klaut die Decke, und Waschen und Beziehen sind einfacher. Eine große Bettdecke lohnt sich, wenn ihr gern eng zusammen liegt, ähnlich warm schlaft und das Bett nicht zu breit ist – vor allem auf dem französischen Doppelbett. Wichtig ist dann die richtige Größe: mindestens 200x200, besser 200x220 oder 240x220. Und wenn Schnarchen der eigentliche Störfaktor ist, hilft keine Decke der Welt – dann sind getrennte Betten oder Schlafzimmer kein Zeichen von Distanz, sondern von gutem Schlaf.
Häufige Fragen zu zwei Bettdecken oder einer
Was ist besser: zwei Bettdecken oder eine?
Für die meisten Paare sind zwei Bettdecken besser, weil jeder seine eigene Wärmeklasse wählen kann und nächtliche Bewegungen den Partner weniger stören. Eine große Decke passt zu Paaren, die gern kuscheln und ähnlich warm schlafen.
Wie groß ist eine Bettdecke für 2 Personen?
Eine Bettdecke für 2 Personen sollte mindestens 200x200 cm groß sein. Für Betten ab 180 cm Breite oder große Menschen sind 200x220 oder 240x220 cm besser.
Was ist ein französisches Doppelbett?
Ein französisches Doppelbett ist ein schmales Doppelbett mit einer durchgehenden Matratze, meist 140x200 cm. Zwei Personen haben darauf je etwa 70 cm Platz.
Wie groß ist ein Doppelbett in cm?
Die gängigsten Doppelbett-Größen sind 160x200 und 180x200 cm. Dazu kommen 140x200 cm (französisches Bett) und 200x200 cm.
Was ist die skandinavische Schlafmethode?
Bei der skandinavischen Schlafmethode, auch Scandinavian Sleep Method genannt, teilen sich zwei Personen ein Bett, aber jeder hat eine eigene Decke. In Skandinavien und Deutschland ist das seit Jahrzehnten üblich.
Welche Bettwäsche brauche ich für zwei Decken?
Für zwei Decken brauchst du zwei Bettbezüge in der Größe der Decken, meist 135x200 oder 155x220, und passende Kissenbezüge. Die Größen sind Standard und gut erhältlich.
Wie viele Paare schlafen getrennt?
Laut ElitePartner-Studie 2023 schlafen 11 % der Paare in Deutschland überwiegend in getrennten Zimmern, 8 % wechseln. Bei Paaren ab 50 ist der Anteil höher als bei jüngeren.
Sind getrennte Schlafzimmer der Anfang vom Ende?
Nicht unbedingt. Wenn beide es wollen, können getrennte Schlafzimmer den Schlaf verbessern und die Beziehung entlasten. Entscheidend ist, offen darüber zu sprechen und Nähe bewusst einzuplanen.
Was tun, wenn der Partner schnarcht?
Oft helfen Seitenlage beim Schnarcher, Ohrstöpsel und früheres Einschlafen. Bei sehr lautem Schnarchen oder Atemaussetzern sollte ein Arzt die Ursache abklären.
Kann man zwei Bettdecken verbinden?
Ja, es gibt Bettdecken zum Zusammenknöpfen, die per Druckknopf oder Reißverschluss zu einer großen Decke werden. So kannst du im Winter eine Decke und im Sommer zwei nutzen.