Seiden-Bettdecke: Wildseide oder Maulbeerseide?
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Eine Bettdecke aus Seide klingt nach Luxus, und im Laden fällt sofort auf: Die Preise liegen weit auseinander. Der Grund steht meist klein auf dem Etikett, nämlich Wildseide oder Maulbeerseide. Beide sind echte Seide, verhalten sich als Füllung aber unterschiedlich, vor allem beim Waschen und nach einigen Jahren Gebrauch.
Seit 8 Jahren statten wir bei residir Serviced Apartments und Ferienwohnungen mit Bettwaren aus und haben dabei gelernt, welche Füllungen den Alltag mit häufigem Gästewechsel überstehen und welche nicht. Seide gehört zu den empfindlicheren Materialien, weshalb wir bei unseren eigenen Bettdecken auf waschbare Füllungen setzen. In diesem Ratgeber erfährst du, was Maulbeerseide und Wildseide unterscheidet, für wen sich eine Seiden-Bettdecke lohnt, wie warm sie ist und wie du sie pflegst, ohne dass die Füllung verklumpt.
Das Wichtigste in Kürze
- Maulbeerseide stammt von gezüchteten Seidenraupen und besteht aus sehr langen, gleichmäßigen Fasern. Sie ist hochwertiger, heller und teurer als Wildseide.
- Wildseide, meist Tussahseide, hat kürzere und gröbere Fasern. Als Füllung ist sie günstiger, neigt aber eher zum Verklumpen.
- Eine Seidendecke ist leicht, liegt flach auf und gleicht Feuchtigkeit gut aus. Besonders beliebt ist sie als Sommerdecke oder für Menschen, die nachts schwitzen.
- Viele Seidenbettdecken sind nur eingeschränkt waschbar. Regelmäßiges Lüften ist wichtiger als Waschen.
Was ist Maulbeerseide, was ist Wildseide?
Seide ist eine tierische Proteinfaser, die Seidenraupen beim Einspinnen in ihren Kokon produzieren. Sie besteht aus dem Faserprotein Fibroin, umhüllt vom Seidenleim Sericin. Für Bettdecken sind vor allem zwei Arten wichtig. Wie Seide gegenüber Daunen, Kamelhaar, Wolle und Faser abschneidet, zeigt unser Überblick Bettdecke Füllung im Vergleich.
Maulbeerseide, international auch Mulberry-Seide genannt, stammt vom Maulbeerspinner (Bombyx mori). Die Raupen werden gezüchtet und ausschließlich mit Blättern des Maulbeerbaums gefüttert. Dadurch wird die Faser sehr fein, gleichmäßig und fast weiß. Wenn du dich fragst, was Maulbeerseide für eine Faser ist: Sie ist die klassische Zuchtseide und macht den größten Teil der weltweit produzierten Seide aus. Und ja, Maulbeerseide ist echte Seide, der Name beschreibt nur die Herkunft.
Wildseide ist ein Sammelbegriff für Seide von Spinnern, die nicht oder nur halb domestiziert sind. In Bettdecken ist damit fast immer Tussahseide gemeint. Sie stammt von Eichen-Seidenspinnern, deren Raupen sich von Eichenlaub ernähren. Was Wildseide ausmacht: Die Faser ist gröber, unregelmäßiger und von Natur aus beige bis goldbraun. Weil viele Kokons erst gesammelt werden, nachdem der Falter geschlüpft ist, sind die Fäden oft kürzer.
| Merkmal | Maulbeerseide | Wildseide (Tussahseide) |
|---|---|---|
| Herkunft | Zucht, Maulbeerblätter | wild oder halbwild, Eichenlaub |
| Faser | sehr lang, fein, gleichmäßig | kürzer, gröber, unregelmäßig |
| Farbe | weiß bis cremeweiß | beige bis goldbraun |
| Als Füllung | formstabil, verklumpt seltener | voluminöser, verklumpt eher |
| Preis | höher | niedriger |
Wie wird Maulbeerseide hergestellt und gewonnen?
Bei der Gewinnung von Maulbeerseide werden die Kokons in heißem Wasser eingeweicht, damit sich der Seidenleim löst. Für Stoffe wird der Faden anschließend abgehaspelt, ein einzelner Kokon liefert dabei mehrere hundert Meter Endlosfaden. Für Bettdecken wird die Seide dagegen meist zu einem Vlies verarbeitet: Die Kokons werden aufgezogen und Schicht für Schicht zu einer lockeren Faserlage gedehnt. Je länger die Fasern, desto stabiler hält dieses Vlies später in der Decke zusammen.
Ein ehrlicher Hinweis gehört dazu: Bei der konventionellen Gewinnung sterben die Raupen im Kokon. Wer das vermeiden möchte, findet unter dem Namen Peace Silk oder Ahimsa-Seide Seide aus Kokons, die der Falter bereits verlassen hat. Das Angebot an Bettdecken daraus ist aber klein.
Seiden-Bettdecke: Wildseide oder Maulbeerseide als Füllung?
Für die Entscheidung zwischen einer Bettdecke mit Wildseide und einer mit Maulbeerseide zählen vor allem drei Punkte: Haltbarkeit, Pflege und Budget.
Eine Bettdecke aus Maulbeerseide ist die langlebigere Wahl. Die langen Fasern verbinden sich zu einem stabilen Vlies, das sich im Alltag kaum verschiebt und auch nach Jahren gleichmäßig verteilt bleibt. Sie liegt sehr weich und anschmiegsam auf und fühlt sich eher kühl an. Der Nachteil ist der Preis.
Eine Wildseide-Bettdecke ist günstiger und etwas bauschiger, weil die gröberen Fasern mehr Luft einschließen. Die kürzeren Fasern halten aber weniger fest zusammen. Genau deshalb hört man bei Wildseide häufiger von verklumpter Füllung, besonders nach dem Waschen. Tussahseide-Bettdecken sind für viele ein guter Einstieg, wenn du Seide ausprobieren möchtest, ohne den Preis einer Maulbeerseide-Decke zu zahlen.
Unsere Einschätzung: Wer die Decke viele Jahre nutzen und selten ersetzen will, fährt mit Maulbeerseide besser. Wann eine Decke generell ausgetauscht werden sollte, liest du im Ratgeber Wie oft Bettdecke wechseln? Wer vor allem eine leichte Sommerdecke sucht und sorgfältig pflegt, kann mit Wildseide zufrieden sein.
Mischungen: Wolle-Seide und Leinen mit Maulbeerseide
Neben reinen Seidenbettdecken gibt es Kombinationen. Eine Bettdecke aus Wolle und Seide verbindet die Wärme von Schurwolle mit dem glatten, leichten Griff der Seide und eignet sich eher für die Übergangszeit und den Winter. Eine Wolle-Seide-Decke für Erwachsene ist wärmer als eine reine Seidendecke, aber meist ebenso pflegeempfindlich. Bei einer Bettdecke mit Leinenbezug und Maulbeerseide-Füllung sorgt das Leinen außen für zusätzliche Kühle, was sie zu einer typischen Sommerdecke macht.
Vor- und Nachteile einer Bettdecke aus Seide
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| sehr leicht, liegt flach und anschmiegsam auf | hoher Preis, besonders bei Maulbeerseide |
| nimmt Feuchtigkeit gut auf und gibt sie wieder ab | oft nicht oder nur schonend waschbar |
| ausgleichendes, eher kühles Schlafklima | für Frostbeulen im Winter oft zu kühl |
| kaum Eigengeruch, natürlicher Glanz | Wildseide kann verklumpen |
| gut für Menschen, die nachts schwitzen | empfindlich gegenüber direkter Sonne |
Die oft genannten Vorteile einer Wildseide-Bettdecke, etwa das trockene Schlafgefühl, gelten für Seide allgemein. Seide kann spürbar Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Die genauen Werte schwanken je nach Quelle, deshalb nennen wir hier keine Zahl.
Ist eine Seidendecke für Allergiker geeignet?
Seidendecken werden häufig als besonders verträglich beworben. Ob das für dich gilt, hängt von der Allergie ab. Ich bin kein Arzt, deshalb nur der praktische Hinweis: Bei einer Hausstauballergie empfehlen Fachleute meist Decken, die sich bei 60 °C waschen lassen. Das schaffen die meisten Seidendecken nicht. Welche Decken bei Milbenallergie sinnvoll sind, erklären wir im Ratgeber zur Allergiker-Bettdecke. Sprich im Zweifel mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Seidendecke im Sommer, im Winter oder ganzjährig?
Seide ist von Natur aus eher leicht und flach. Deshalb ist die Seidendecke im Sommer am stärksten: Sie wärmt kaum nach und lässt Wärme und Feuchtigkeit schnell entweichen. Viele empfinden eine dünne Seidendecke als angenehmer als eine Sommerdecke aus Kunstfaser, weil sie sich nicht klamm anfühlt. Auch als kühlende Seidendecke wird sie oft beworben. Aktiv kühlen kann sie nicht, sie staut aber weniger Wärme als viele andere Füllungen. Welche Decken in heißen Nächten sonst helfen, zeigt unser Ratgeber zur kühlenden Bettdecke.
Für den Winter gibt es Seidendecken mit höherem Füllgewicht oder als Kombination mit Wolle. Frostbeulen werden unter einer reinen Seidendecke im Winter trotzdem oft frieren, weil Seide weniger Luft einschließt als Daunen. Auch eine Wildseide-Bettdecke ist im Winter trotz etwas mehr Bausch meist zu kühl. Eine Seidendecke als Ganzjahresdecke funktioniert am besten in gleichmäßig temperierten Schlafzimmern. Als Faustregel gilt: Leichte Füllungen für den Sommer, mittlere als Ganzjahresdecke, schwere oder Wolle-Seide für kalte Nächte. Das genaue Füllgewicht unterscheidet sich je nach Hersteller, vergleiche daher immer Modelle mit gleicher Deckengröße.
Wer im Sommer auf Seide wechselt, braucht für die kalte Jahreszeit meist eine zweite, wärmere Decke, etwa mit Daunen- oder Faserfüllung.
Welche Größe? Seidenbettdecke 135x200, 155x220 und mehr
Seidenbettdecken gibt es in den üblichen Bettdeckengrößen. Am häufigsten gesucht werden die Seiden-Bettdecke in 135x200 und die Wildseide-Bettdecke in 155x220.
- 135x200: klassisches Standardmaß für eine Person bis etwa 1,80 m. Die Maulbeerseide-Bettdecke in 135x200 ist entsprechend leichter und etwas günstiger als größere Modelle.
- 155x220: mehr Länge und Breite für große Menschen oder alle, die sich nachts gern einwickeln. Eine Bettdecke aus Maulbeerseide in 155x220 wiegt etwas mehr und braucht mehr Füllung. Auch als Seidendecke für den Sommer ist 155x220 sehr gefragt.
- 200x200, 200x220 und 220x240: für Paare, die unter einer Decke schlafen. Eine Bettdecke aus Seide in 220x240 ist allerdings seltener im Handel.
Wer sonst unter einer Bettdecke 135x200 schläft, kann die Seidendecke im gleichen Maß kaufen. Da Seide flacher aufliegt und weniger bauscht als Daunen, wirkt eine gleich große Seidendecke oft etwas kleiner. Wer groß ist, greift deshalb lieber gleich zur Seidenbettdecke in 155x220.
Für Paare stellt sich wie immer die Frage nach einer großen oder zwei einzelnen Decken. Gerade bei einer Seidendecke im Sommer haben zwei Decken den Vorteil, dass jeder selbst bestimmt, wie viel er zudeckt. Wer bisher mit einer Bettdecke 200x200 schläft, kann für den Sommer gut auf zwei einzelne Seidendecken wechseln.
Seidendecke waschen: Was geht und was nicht
Beim Waschen unterscheiden sich Seidenbettdecken stark, deshalb gilt zuerst: Schau aufs Pflegeetikett. Viele Seidendecken sind gar nicht waschbar, manche nur bei 30 °C im Woll- oder Seidenprogramm, einige haben eine abnehmbare Hülle mit Reißverschluss.
- Lüften statt waschen: Hänge die Decke regelmäßig an einem trockenen Tag in den Schatten. Direkte Sonne schadet Seide und kann sie vergilben lassen.
- Bettbezug regelmäßig wechseln: Der Bezug schützt die Füllung vor Hautfett und Schweiß. Je sauberer der Bezug, desto seltener muss die Decke selbst gewaschen werden.
- Nur waschen, wenn erlaubt: Wenn das Etikett es zulässt, die Bettdecke mit Seidenfüllung mit Seiden- oder Wollwaschmittel im Schonprogramm bei 30 °C waschen und nur schwach schleudern.
- Kein Trockner: Eine Wildseide-Bettdecke gehört in der Regel nicht in den Trockner. Liegend oder über mehrere Stangen verteilt trocknen lassen und zwischendurch aufschütteln.
- Im Zweifel reinigen lassen: Eine Textilreinigung mit Erfahrung bei Bettwaren ist für teure Decken aus Maulbeerseide oft die sicherere Wahl.
Besonders vorsichtig solltest du sein, wenn du eine Bettdecke aus Wildseide waschen möchtest. Die kürzeren Fasern verfilzen im nassen Zustand leichter. Dasselbe gilt, wenn du eine Tussahseide-Bettdecke waschen willst. Allgemeine Tipps zu Programmen und Temperaturen findest du in unserem Ratgeber zum Waschen von Bettdecken.

Wildseide-Bettdecke verklumpt: Was tun?
Wenn deine Wildseide-Bettdecke verklumpt ist, liegt das meist am Waschen oder daran, dass die Füllung feucht geworden ist. So kannst du es versuchen:
- Decke vollständig trocknen lassen, bevor du etwas unternimmst. Feuchte Seide verklebt stärker.
- Die Decke kräftig ausschütteln und die Klumpen von außen mit den Fingern vorsichtig auseinanderzupfen und verteilen.
- Bei Decken ohne Steppung die Füllung durch leichtes Klopfen wieder gleichmäßig in die Ecken schieben.
Ehrlich gesagt: Eine stark verklumpte Seidendecke wird selten wieder wie neu. Ist die Füllung dauerhaft verfilzt und ungleichmäßig, ist es Zeit für einen Ersatz.
Seidenbettdecke kaufen: Darauf solltest du achten
- Seidenart angeben lassen: Seriöse Hersteller nennen klar Maulbeerseide oder Wildseide bzw. Tussahseide und den Seidenanteil der Füllung. „Seidig“ oder „mit Seide“ kann auch einen geringen Anteil bedeuten.
- 100 % Seidenfüllung: Bei einer Bettdecke mit Seidenfüllung lohnt der Blick auf die Zusammensetzung. Mischungen mit Polyester sind günstiger, verlieren aber einen Teil der Vorteile.
- Füllgewicht: Es bestimmt die Wärme. Vergleiche immer bei gleicher Deckengröße.
- Hülle: Baumwolle oder Seide als Bezugsstoff, dicht gewebt, damit keine Fasern austreten.
- Steppung oder Vlies: Eine feste Steppung oder ein durchgehendes Vlies hält die Füllung an ihrem Platz und beugt dem Verklumpen vor.
- Pflegehinweise: Prüfe vor dem Kauf, ob und wie die Decke gewaschen werden darf.
Wir führen bei Bästa derzeit keine Seidenbettdecken. Wenn dir vor allem ein trockenes, leichtes Schlafgefühl wichtig ist und du die Decke bei hohen Temperaturen waschen möchtest, ist eine leichte Sommerdecke, etwa eine Bettdecke 155x220 mit kochfester Faserfüllung, eine pflegeleichte Alternative.
Fazit: Maulbeerseide für lange Freude, Wildseide für den Einstieg
Eine Seiden-Bettdecke ist leicht, anschmiegsam und sorgt vor allem im Sommer für ein angenehm trockenes Schlafklima. Maulbeerseide ist die hochwertigere Wahl: lange Fasern, gleichmäßige Füllung, weniger Verklumpen, dafür deutlich teurer. Wildseide aus Tussah ist günstiger und etwas bauschiger, verlangt aber mehr Sorgfalt bei der Pflege.
Bevor du kaufst, solltest du ehrlich prüfen, wie wichtig dir Waschbarkeit ist. Wer die Decke nur lüften will, wird mit Seide glücklich. Wer häufig heiß waschen muss, etwa bei einer Hausstauballergie, ist mit einer waschbaren Faser- oder Daunendecke besser bedient.
Häufige Fragen zur Seiden-Bettdecke
Was ist Maulbeerseide?
Maulbeerseide ist Seide vom gezüchteten Maulbeerspinner, dessen Raupen ausschließlich Maulbeerblätter fressen. Sie hat sehr lange, feine und gleichmäßige Fasern und gilt als die hochwertigste Seide für Bettwaren.
Ist Maulbeerseide echte Seide?
Ja. Maulbeerseide ist echte Naturseide, der Name beschreibt nur die Art der Seidenraupe und ihr Futter. Sie macht den größten Teil der weltweit produzierten Seide aus.
Was ist Wildseide?
Wildseide ist Seide von wild oder halbwild lebenden Seidenspinnern. In Bettdecken ist meist Tussahseide gemeint, deren Raupen Eichenlaub fressen. Die Fasern sind kürzer, gröber und beige bis goldbraun.
Was ist besser: Wildseide oder Maulbeerseide?
Maulbeerseide ist als Füllung formstabiler, langlebiger und verklumpt seltener. Wildseide ist günstiger und etwas voluminöser, braucht aber mehr Sorgfalt bei der Pflege.
Kann man eine Seidenbettdecke waschen?
Das hängt vom Modell ab. Viele Seidendecken sind nicht waschbar, manche vertragen 30 °C im Seiden- oder Wollprogramm. Regelmäßiges Lüften im Schatten ist wichtiger als Waschen.
Was tun, wenn die Wildseide-Bettdecke verklumpt ist?
Die Decke vollständig trocknen lassen, kräftig aufschütteln und Klumpen vorsichtig auseinanderzupfen. Stark verfilzte Füllungen lassen sich oft nicht mehr retten.
Ist eine Seidendecke im Sommer gut?
Ja, gerade im Sommer spielt Seide ihre Stärken aus. Sie ist leicht, staut wenig Wärme und nimmt Feuchtigkeit gut auf, ohne sich klamm anzufühlen.
Ist eine Seidendecke im Winter warm genug?
Eine reine Seidendecke ist für viele im Winter zu kühl. Besser geeignet sind Modelle mit höherem Füllgewicht oder Wolle-Seide-Mischungen.
Was ist Tussahseide?
Tussahseide ist die häufigste Wildseide. Sie stammt von Eichen-Seidenspinnern, ist naturfarben beige bis goldbraun und hat eine etwas gröbere Struktur als Maulbeerseide.
Darf eine Seidendecke in den Trockner?
In der Regel nicht. Die Hitze und Reibung schaden den Fasern und fördern das Verklumpen. Besser liegend oder über mehrere Stangen verteilt an der Luft trocknen.